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Nachbildung des Marie-Juchacz-Denkmals erinnert an 100 Jahre Frauenwahlrecht

Vor rund 100 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt und es war die Gründerin der AWO, Marie Juchacz, die kurz darauf bei der ersten Rede einer Frau in der Weimarer Nationalversammlung sagte: „Meine Herren und Damen! Es ist das erste Mal, dass in Deutschland die Frau als freie und gleiche im Parlament zum Volke sprechen kann […]. Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit: Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“

Die Erinnerung an dieses historische Ereignis verband die AWO im Kreis Offenbach mit der offiziellen Einweihung eines neuen Schulungs- und Sitzungssaals am Stammsitz in Dietzenbach, Wiesenstraße 9, und der Enthüllung eines Kunstwerkes zu Ehren der AWO-Gründerin.

Die AWO-Vorsitzende Ulrike Alex schätze sich glücklich darüber, dass es der Kreis-AWO gelungen war, eine Miniaturausgabe des Marie-Juchacz-Denkmals ergattert zu haben und freute sich, diese gemeinsam mit Dirk Hartmann enthüllen zu dürfen. „Ein Einrichtungsgegenstand hat noch gefehlt. Nun ist der Raum komplett“, stellte sie in ihrer Ansprache an die rund 40 Gäste fest – darunter VertreterInnen der AWO aus Langen und Egelsbach.

Ulrike Alex, Kreisvorsitzende der AWO, und Dirk Hartmann, Geschäftsführer, vor dem Mini-Marie-Juchacz-Denkmal