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Auf die AWO ist Verlass
Update zu den Herausforderungen während der Corona-Pandemie

Die letzten Monate waren auch für die AWO sehr turbulent und das Thema Corona hat auch dort immer noch alle voll im Griff. Daher gab es auch viel zu entscheiden und zu tun, worüber die AWO gerne auch hier wieder in der Zeitlos berichten möchte – ein Update:

 

-          Der Anwohnertreff Allerhand ist wegen Corona immer noch weitgehend geschlossen. Nur wenige Kleingruppen nutzen den Treff aktuell. Jedoch überlegt unser Allerhand-Team, welche Angebote nach den aktuellen Lockerungen wieder möglich sind. Die Beratung der AWO, der Seniorenhilfe und der Haltestelle ist natürlich telefonisch möglich. Gerne hätte man in diesem Jahr das 10jährige Bestehen gefeiert. Doch dies ist eben nun leider nicht möglich. Aber es gibt auch gute Nachrichten, denn der 10Jahres-Vertrag mit dem Vermieter, der Nassauischen Heimstätte, konnte verlängert werden. Und so hofft das Team des Allerhand, nach der Pandemie wieder mit voller Kraft starten zu können.

 

-          Die Geschäftsstelle der AWO am Wilhelm-Leuschner-Platz bleibt weiter für den Publikumsverkehr geschlossen. Inzwischen wurden jedoch Vorkehrungen getroffen, um zumindest mit Termin wieder persönlich vorbeizuschauen zu können. Dennoch besteht die Bitte, weiterhin so viel wie möglich per Telefon oder E-Mail abzuwickeln. Die Geschäftsstelle ist in der Regel von montags bis freitags von 8 – 17 Uhr erreichbar.

-          Für alle Leistungsbereiche der AWO wurden entsprechende Verfahrensanweisungen für den Infektionsschutz erstellt. Insbesondere für das Essen auf Rädern war das wichtig, da dieser Dienst gefragter denn je ist. Die AWO hat sich hier binnen weniger Wochen von rund 150 auf knapp 200 ausgelieferte Essen am Tag gesteigert. Es sind weitreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. Die Hände werden oft gewaschen und desinfiziert. Es wurden heiß waschbare Stoffmasken einer Wäscherei für die Fahrerinnen und Fahrer angeschafft, die nach jeder Tour gewechselt werden. Das Essen wird wo immer möglich nur vor die Tür gestellt, weil der sonst oft so viel geschätzte persönliche Kontakt leider vermieden werden muss.

 

-          Für die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge des Kreises Offenbach und eine Gemeinschaftsunterkunft der Stadt Heusenstamm hat die AWO die Lebensmittelversorgung im Falle einer Quarantäne übernommen. Dies wurde nun auch bereits für Einrichtungen in Neu-Isenburg und Heusenstamm in Anspruch genommen. Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und den Flüchtlingsbetreuern der Caritas, Diakonie und der Kreis-AWO funktioniert sehr gut. Die Unterkünfte sind inzwischen auch dank der Unterstützung der AWO wieder corona-frei (Stand 19.08.2020).

-          Der Hausnotruf erfreut sich weiterhin einer starken Nachfrage. Die Vor-Ort-Helfer sind mit Infektionsschutz ausgestattet. Die Techniker fuhren anfangs nur bei technischen Problemen zu den Kunden. Inzwischen werden unter Schutzvorkehrungen auch wieder Neuanschlüsse gemacht.

-          Der Bereich Hilfe-im-Alltag ist bei den Einkaufsdiensten gut ausgelastet, aber es gibt noch freie Termine. Die Haushaltshilfen, die zu Zeiten des Lock-downs ihre Arbeit unterbrochen haben, konnten diese schnell wieder aufnehmen. Die AWO hat auch hier eine Verfahrensanweisung entwickelt, die alle Beteiligten schützen soll.

 

-          Die allseits geliebten Busfahrten der Familie Altmannsberger können leider bis auf weiteres nicht mehr stattfinden. 

Besonders stolz ist man bei der AWO darauf, dass gerade in diesen schwierigen Zeiten Verlass auf alle ehren- und hauptamtlichen Aktiven ist und die AWO ihre Kundinnen und Kunden nie im Stich lassen musste. Hierfür hat man allen ehren- und hauptamtlichen Aktiven eine besondere Anerkennung und ein großes Dankeschön ausgesprochen.